Tipps

  • Immobiliennutzung. Nur wenn Sie Vermieter sind und die Zinsen für den Immobilienkredit von der Steuer absetzen können, kann sich die Versicherungsfinanzierung für Sie lohnen. Je höher Ihr Steuersatz ist, desto eher rechnet sich das Modell mit der Finanzierung per Kapitallebensversicherung.
  • Versicherung. Achten Sie bei der Wahl des Lebensversicherers für die Immobilienfinanzierung vor allem auf die Renditeprognose und ihre Plausibilität. Sie sollten nur Gesellschaften in die engere Wahl ziehen, die in Finanztest mit „gut“ oder „sehr gut“ abgeschnitten haben.
  • Wahlfreiheit. Den Kredit müssen Sie nicht bei der Versicherung abschließen. Passende Verträge bieten auch Banken oder Internetvermittler an. Die Konditionen sind dort oft günstiger als bei den Versicherungsgesellschaften.
  • Zinsbindung. Wenn Sie sich für die Finanzierung per Versicherung entscheiden, sollten Sie beim Kreditvertrag auf eine lange Zinsbindung von zumindest 10, besser noch 15 Jahren achten. Steigende Zinsen schlagen am Ende der Bindungsfrist voll durch, weil die Schuld während der gesamten Laufzeit nicht sinkt. Nur wenn die Kreditzinsen über die gesamte Laufzeit festgeschrieben sind, brauchen Sie sich wegen steigender Zinsen keine Sorgen zu machen.
  • Steuerberater. Wenn Sie Geld in vermietete Immobilien investieren wollen, sollten Sie einen Steuerberater ins Vertrauen ziehen. Der Teufel steckt im Detail. Mit einer ungünstigen Vertragskonstruktion gefährden Sie die Steuerersparnis, die die Finanzierung überhaupt erst attraktiv macht.

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