Immobilienfinanzierung Meldung

Einige Banken bieten Förderkredite der KfW mit Rabatt. Trotzdem kann ihr Angebot zur Immobilienfinanzierung teuer sein.

Rabatt. Die staatliche KfW-Bank fördert den Bau, Kauf und die Sanierung von Häusern mit günstigen Darlehen. Bei den meisten Banken und Sparkassen gibt es die Förderdarlehen zu den Einheitskonditionen der KfW. Doch einige Ins­titute geben einen Rabatt. Die ING-Diba etwa senkt die Zinssätze in fast allen KfW-Programmen um 0,50 Prozentpunkte. BHW/Postbank ermäßigt den KfW-Zins im Wohneigentumsprogramm um 0,15 Prozentpunkte. Rabatte gibt es auch bei den meisten Baugeldvermittlern.

Gesamtrechnung. Allein vom KfW-Rabatt sollten sich Kunden nicht blenden lassen. Die Förderdarlehen zum Sonderzins gibt es immer nur als Ergänzung zu einem Darlehen der Bank. Ist der Zinssatz für dieses Darlehen relativ hoch, schwindet der Zinsvorteil für das KfW-Darlehen schnell.

Alternative. Viele Kreditinstitute, die keinen KfW-Rabatt geben, rechnen das Förderdarlehen wie Eigenkapital an. Dadurch bekommen Immobilienkäufer das Bankdarlehen oft zu Bestkonditionen. Dieser Vorteil kann deutlich höher sein als ein Zinsrabatt.

Tipp: Lassen Sie sich den Gesamteffektivzins aus Bank- und KfW-Darlehen berechnen, damit Sie Angebote mit und ohne KfW-Rabatt vergleichen können. Diesen Effektivzins können Sie mit unserem neuen KfW-Rechner auch selbst berechnen. Informationen zu den KfW-Krediten gibt es unter www.kfw.de oder am KfW-Telefon (0 180 1/33 55 77).

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