Unser Rat

  • Bedarf. Ein Bauspar-Kombikredit kann sinn­voll sein, wenn Sie voraus­sicht­lich 20 Jahre und länger für die Rück­zahlung brauchen und kein Zins­risiko eingehen wollen. Verlassen Sie sich aber nicht auf die Zins­angaben der Bausparkassen. Die Effektivzinsen, die sie für das Voraus­darlehen und das Bauspardarlehen angeben, täuschen über die Kosten der Finanzierung.
  • Gesamt­effektivzins. Lassen Sie sich stets schriftlich den Gesamt­effektivzins nennen, in den auch die Sparbeiträge und Gebühren für den Bauspar­vertrag einfließen. Nur damit können Sie Kombikredite unter­einander und mit Bank­angeboten vergleichen. Von sich aus nennen Bausparkassen den Gesamt­effektivzins meist nur bei Kombikrediten mit Riester-Förderung.
  • Risiko. Achten Sie darauf, dass der Zins­satz für das Voraus­darlehen bis zur Zuteilung des Bauspar­vertrags fest­geschrieben ist. Endet die Zins­bindung viele Jahre vor der Zuteilung, ist das Zins­erhöhungs­risiko hoch.
  • Mehr­fach­verträge. Meiden Sie Kombikredite, bei denen das Voraus­darlehen scheibchen­weise durch mehrere Bauspar­verträge oder Teil­bausparsummen abge­löst wird.

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