Checkliste: Die richtige Wohnung finden

  • Lage. Achten Sie beim Immobilienkauf auf eine gute Lage. Wichtig ist eine konstante Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt.
  • Besichtigung. Besichtigen Sie die Immobilie vor dem Kauf. Nur wer das Wohnumfeld einer Immobilie unter der Woche und an Wochenenden genau erkundet, kann einschätzen, ob sie attraktiv ist.
  • Kaufpreis. Ob der Kaufpreis stimmt, können Sie durch Vergleiche mit ortsüblichen Preisen anhand von Immobilienbewertungen im Internet oder von Preisspiegeln der Maklerverbände feststellen.
  • Miete. Beim Kauf einer vermieteten Wohnung sollten Sie sich in jedem Fall den Mietvertrag zeigen lassen. Wenn es geht, sprechen Sie auch mit dem Mieter.
  • Mietrendite. Achten Sie auf ein günstiges Verhältnis der Mieteinnahmen zum Kaufpreis. Die Nettomietrendite sollte einschließlich der einmaligen Kaufnebenkosten sowie der laufenden Verwaltungs- und Instandhaltungskosten über 4 Prozent liegen (siehe Liquiditätsrechnung).
  • Mietgarantie. Vertrauen Sie nicht auf Mietgarantien der Verkäufer. Sie können Mieten vortäuschen, die der Markt nicht hergibt.
  • Provisionen. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie bei einer Bauträgerfirma kaufen. Die hohen Vertriebskosten treiben hier häufig den Quadratmeterpreis in die Höhe.
  • Teilungserklärung. Studieren Sie vor dem Kauf einer Eigentumswohnung die Teilungserklärung samt Gemeinschaftsordnung. Die Teilungserklärung legt die Aufteilung der Wohnanlage in Sondereigentum (Wohnungen und dazugehörige Räume) und die Miteigentumsanteile am Gemeinschaftseigentum wie Grundstück, ­Gebäudesubstanz, Außenanlagen und Gemeinschaftsräume fest.
  • Protokoll. Lassen Sie sich vom Hausverwalter Einsicht in die Protokolle der Eigentümerversammlungen der letzten Jahre geben, um Hinweise auf den Zustand des Hauses zu bekommen. Bei Neubauten sollten Sie Grundrisspläne und die Baubeschreibung genau studieren.
  • Finanzierung. Ihr Darlehen für den Immobilienkauf sollte nicht mehr als 70 bis zu maximal 80 Prozent des reinen Kaufpreis betragen. Zusatzkosten etwa für Grunderwerbsteuer, Maklerhonorar und Notargebühren sollten Sie immer aus der eigenen Tasche finanzieren. Die Miete für die Immobilie sollte zumindest die Hypothekenzinsen decken.
  • Steuern. Eine Immobilie sollte sich grundsätzlich vor Steuern lohnen. Lassen Sie einen Steuerberater die Steuersparrechnung prüfen. Der Experte muss ausrechnen, ob die Immobilie einen jährlichen Überschuss produziert oder ob Sie Geld zuschießen müssen.
  • Rechner. Benutzen Sie unseren kostenlosen Rechner Immobilien, um zu prüfen, ob Ihre Immobilienanlage erfolgreich sein kann.

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