Unser Rat

Eigenheim

Wenn Sie genug Eigenkapital haben und Wohneigentum kaufen wollen, tun Sie es jetzt. Dank niedriger Zinsen stehen Käufer auf Dauer fast immer besser da als Mieter.

Rechnen. Ob der Vermögensvergleich auch bei Ihnen für einen Kauf spricht, können Sie mit Hilfe unseres kostenlosen Rechners Kaufen oder mieten kalkulieren.

Planen. Senken Sie die Risiken eines Hauskaufs so weit wie möglich. Prüfen Sie Lage, Preis und Bausubstanz gründlich, bei Neubauten auch den Bauvertrag. Bringen Sie mindestens 20 Prozent Eigenkapital ein, vereinbaren Sie eine lange Zinsbindung und lassen Sie finanziellen Spielraum für außergewöhnliche Ausgaben.

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Vermietete Immobilien

Bei guter Lage und günstigem Preis können Sie mit einer vermieteten Eigentumswohnung Geld verdienen. Bei der Planung hilft der Beitrag in Eigentumswohnung zum Vermieten.

Offene Immobilienfonds

Eine Geldanlage mit geringen Risiken in Gewerbeimmobilien erlauben offene Fonds.

Chancen und Risiken. Die offenen Immobilienfonds bringen im langjährigen Schnitt zwischen 3 und 5 Prozent pro Jahr. Bislang gab es so gut wie nie ein Minus. Beachten Sie jedoch, dass die guten Wertentwicklungen der Vergangenheit in den nächsten Jahren aufgrund von Mietausfällen wegen der Finanzkrise möglicherweise nicht erzielt werden. Kalkulieren Sie sicherheitshalber geringe Verluste ein.

Mix. Offene Immobilienfonds sollten Sie Ihrem Depot nur beimischen und nicht Ihr ganzes Geld darin anlegen. Ein Investment in eine einzige Branche ist zu einseitig. Außerdem ist nicht sicher, dass Sie täglich über Ihr Geld verfügen können.

Fondsauswahl. Achten Sie beim Qualitätscheck außer auf eine gute Finanztest-Bewertung auch auf ein breit aufgestelltes Immobilienportfolio. Der Fonds sollte in mehreren Ländern vertreten sein. Gut ist, wenn die Fondsimmobilien wenig Leerstand haben und die Mietverträge noch lange laufen. Fonds, deren Bewertung unter 35 Punkten liegt, sollten Sie austauschen.

Kauf. Die Ausgabeaufschläge für die Fonds liegen bei rund 5 Prozent und sind im Verhältnis zu ihren Ertragschancen hoch. Beim Fondsvermittler im Internet bekommen Sie die Fonds wesentlich billiger. Auch Direktbanken bieten Rabatte auf die Ausgabeaufschläge. Wer bei seiner Bank bleiben will, kann die Fonds statt über die Fondsgesellschaft auch an der Börse kaufen. Das spart ebenfalls eine Menge Gebühren. Der Fondskauf über die Börse lohnt sich aber nur bei Einmalanlagen ab zirka 1 000 Euro.

Keine Zockerpapiere. Wenn Sie die Preisrückgänge am Immobilienmarkt zum Einstieg nutzen und auf Kurssprünge wetten wollen, sind Sie bei offenen Immobilienfonds an der falschen Adresse. Diese Spekulation geht nur mit Immobilienaktien oder Immobilienaktienfonds.

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Geschlossene Immobilienfonds

Nur wenn Sie sehr wohlhabend sind und auch hohe Verluste verkraften können, sollten Sie geschlossene Fonds in Betracht ziehen.

Anlage. Investieren Sie nicht mehr als 5 Prozent Ihres Vermögens in geschlossene Immobilienfonds. Dann können Sie Verluste verkraften. Von Sparplänen mit monatlichen Einzahlungen raten wir ab. Für Kleinsparer sind die Fonds zu riskant.

Steuer. Lassen Sie Ihren Fonds von einem Steuerberater prüfen. Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung deutscher Immobilien werden mit dem persönlichen Steuersatz versteuert. Der Verkauf der Immobilien ist nach zehn Jahren steuerfrei.

Check. Wählen Sie nur Fonds, die im Risikocheck gut abschneiden, siehe Geschlossene Immobilienfonds.

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