Immobilien Special

Eine Immobilie zu erben, ist für viele ein Traum. Dieser kann platzen, wenn die Erbschaft­steuer so hoch ist, dass die Erben das Haus verkaufen müssen. Eine Schenkung zu Lebzeiten kann das verhindern. Diese Art der Über­gabe sollte aber gut über­legt sein und ist nicht für alle Eigentümer der richtige Weg. Manchmal ist es besser, auf den Erbfall zu warten. Finanztest erklärt, worauf Sie bei der Abwägung zwischen Verschenken oder Vererben achten müssen – und wie Sie im Erbfall Konflikte lösen.

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SpecialImmobilien17.10.2017
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Viele Deutsche werden Immobilien erben

In mehr als der Hälfte der Nach­lässe, die in den nächsten Jahren in Deutsch­land von einer Generation zur nächsten gehen, befinden sich Häuser, Wohnungen und Grund­stücke. Die Sorge, die Steuerlast könnte die Freude am Erbe schmälern, betrifft also nicht nur einzelne. Doch ist sie wirk­lich begründet?

Frei­beträge schützen vor Erbschaft­steuer

Das Wichtigste zuerst: Oft ist sie es nicht. Denn jedem Erben steht ein persönlicher Frei­betrag zu, in dessen Rahmen er erben kann, ohne dass Erbschaft­steuer fällig wird. Wenn es genug Erben gibt und jeder seinen Frei­betrag nutzt, gehen sogar sehr teure Anwesen auf die nächste Generation über, ohne dass auch nur ein Cent an Steuern gezahlt werden muss.

Das bietet unser Special „Immobilien vererben oder verschenken“

Verschenken. Wir erklären die Grund­züge von Erbschaft und Schenkung und sagen, welche Regeln bei Erbschaft- und Schenkung­steuer gelten. Sie erfahren, für wen eine Schenkung aus steuerlichen Gründen in Betracht kommt – und wer lieber die Finger von einer Schenkung lassen sollte. Und wir sagen, wie Schenker unlieb­same Angehörige vom Erbe ausschließen und sich mithilfe einer Nieß­brauch-Vereinbarung selbst absichern.

Vererben. Wir erklären, wie Immobilien­eigentümer ihren Ehepartner zum Allein­erben machen und Streit zwischen den Angehörigen vermeiden. Sie lesen, warum klare erbrecht­liche Rege­lungen in Patchwork­familien besonders wichtig sind, wie Sie Ihr Testament selber verfassen und wie eine Heirat beim Steuern­sparen helfen kann. Und wir zeigen anhand von vier typischen Streitfällen, wie sich Konflikte lösen lassen, wenn Geschwister das Eltern­haus gemein­sam erben.

Unver­heiratete Paare und Patchwork­familien im Nachteil

Für Paare ohne Trau­schein und Patchwork­familien sieht es nicht so rosig aus: Sie werden steuerlich wie Fremde behandelt. Unver­heiratete und der Nach­wuchs des neuen Part­ners haben die geringsten Frei­beträge und sind in der ungüns­tigsten Steuerklasse. Sie können nur 20 000 Euro erben, ohne das Steuern fällig werden. Geht es um Immobilien, sind das läppische Beträge, mit denen sich kein Haus retten lässt.

Eigentum nach eigenen Vorstel­lungen verteilen

Doch Steuern­sparen ist nicht das einzige, was zählt. Wichtig ist, dass der Eigentümer sein Hab und Gut nach seinen Wünschen verteilt, die Erbfolge nicht dem Gesetz über­lässt und im besten Fall gleich­zeitig etwas für den Familien­frieden tut. Denn wenn mehrere Angehörige das Haus erben, bilden sie eine Erben­gemeinschaft und können nur noch gemein­sam über die Immobilie entscheiden.

Nutzer­kommentare, die vor dem 17. Oktober gepostet wurden, beziehen sich noch auf die Vorgänger-Unter­suchung aus Finanztest 3/2015.

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