Check­liste: Wichtig beim Verkauf

  • Einverständnis. Wenn Ihnen eine Immobilie nicht allein gehört, brauchen Sie für den Verkauf das Einverständnis aller Miteigentümer der Wohnung oder des Hauses. Manchmal müssen noch andere zustimmen, zum Beispiel der Verwalter der Wohnungs­eigentümer­gemeinschaft, die Mitgenossen der Genossenschaft oder die Erbbaugeber bei Erbbaurecht. Das ist aber in der Regel kein Problem.
  • Mieter. Unver­mietete Wohnungen bringen in aller Regel einen höheren Erlös als vermietete. Ist der Abstand sehr hoch, kann es sich lohnen, dass Sie mit den Mietern verhandeln. Manche sind zum Auszug bereit, wenn sie eine Abfindung bekommen. Es versteht sich von selbst, dass es nicht akzeptabel ist, Mieter unter Druck zu setzen.
  • Unterlagen. Stellen Sie alle Unterlagen zusammen, die ein Kauf­interes­sent benötigt, zum Beispiel Grund­risse, Flurkarten, Energie­ausweis, Nach­weis der Gebäude­versicherung. Denken Sie bei Wohnungs­eigentümer­gemeinschaften auch an die Teilungs­erklärung und gegebenenfalls die Gemein­schafts­ordnung sowie die Protokolle der Eigentümer­versamm­lungen der vergangenen Jahre.
  • Vermarktung. Über­legen Sie, ob Sie die Immobilie selbst oder über einen Makler vermarkten wollen. Die Höhe der Provision ist von Bundes­land zu Bundes­land verschieden. Manchmal kostet es Sie nichts, einen Profi zu beauftragen, weil es üblich ist, dass der Käufer die gesamte Provision bezahlt. Dennoch kann es sich lohnen, auf einen Makler zu verzichten und den Verkauf selbst in die Hand zu nehmen. Anzeigen von privat locken mehr Interes­senten an, außerdem sind diese eventuell bereit, einen höheren Kauf­preis zu akzeptieren, wenn dafür die Kosten für den Makler wegfallen.

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