Kein Glück beim Bundesfinanzhof hatten zwei Immobilienbesitzer, die Betriebs- und Nebenkosten beim Finanzamt nicht als Einnahmen abrechnen wollten, obwohl sie die Posten auf ihre Mieter umgelegt hatten. Die Münchener Richter entschieden, dass vom Mieter erstattete Ausgaben wie Strom-, Wasser- oder Heizkosten die Einnahmen des Vermieters erhöhen. Ob er sie im Gegenzug einzeln oder pauschal als Werbungskosten absetzt, ist egal. Da die Kläger nicht in Revision gegangen sind, ist ein für viele Vermieter wichtiger Musterprozess verloren (Az: IX R 69/98).

Dieser Artikel ist hilfreich. 54 Nutzer finden das hilfreich.