Anlagehai Peter Max Freiherr von Lepel ist erneut zu achteinhalb Jahren Haft wegen Betrugs verurteilt worden. Diesmal wurde er wegen Betrügereien im Zusammenhang mit den Schweizer Gesellschaften Ost Com Holding AG und Unia Holding AG verurteilt. In die Strafe einbezogen wurde die Verurteilung zu fünfeinhalb Jahren Gefängnis für die Betrügereien mit von Lepels Clean-Gesellschaften, erklärte Oberstaatsanwalt Fred Apostel. Wie berichtet, war von Lepel 1997 verhaftet worden und sitzt seitdem im Gefängnis. Von Lepels Ehefrau, die ihren Mann bei seinen Geschäften viele Jahre lang unterstützt hatte, wurde zu einem Jahr und drei Monaten auf Bewährung verurteilt. Das Landgericht Bonn sah es als erwiesen an, dass von Lepel mehr als 4 000 Anleger um 49 Millionen Euro betrogen hat.

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