Das Amtsgericht Göttingen hat einen Vermittler der Göttinger Gruppe wegen Falschberatung zu Schadenersatz verurteilt (Az. 24 C 113/01, nicht rechtskräftig). Der Berater muss umgerechnet 4  256 Euro plus 5 Prozent Zinsen an einen Maurer zahlen, der mit einer Unternehmensbeteiligung Geld verloren hat. „Mein Mandant hätte den Vertrag nie abgeschlossen, wenn der Berater die Risiken nicht durch Vorlage positiver Gutachten heruntergespielt hätte“, sagte der Bremer Rechtsanwalt Peter Hahn. Das Gericht folgte dieser Begründung und verwies auf die Unkenntnis des Klägers in finanziellen Fragen. Anleger müssten sich grundsätzlich auf den Sachverstand der Berater verlassen können und brauchten eine angebotene Kapitalanlage nicht selbst zu überprüfen, heißt es im Urteil.

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