Kaufen soll der Kunde. Psychotricks im Supermarkt helfen nach. Einige Beispiele:

- Meistens geht es links herum ­ gegen den Uhrzeigersinn. Der Grund: Die meisten Menschen reagieren bei zwanghafter Rechtsführung mit Stress. Und wer im Stress ist, kauft weniger.

- Die marktähnliche Obst- und Gemüseecke liegt fast immer gleich am Anfang. Denn die bunte Vielfalt wirkt einladend. Der Schritt verlangsamt sich, man ist bereit zu schauen, etwas in die Hand zu nehmen, in den Einkaufswagen zu packen. Um notwendige Frischeartikel wie Käse oder Fleisch einzukaufen, muss man meist den ganzen Laden durchqueren ­ vorbei an Wühltischen und sonstigen Verlockungen.

- Die Breite der Gänge ­ auch hier ist Psychologie im Spiel. Wenn es zu eng ist, gibt es Gedränge, und dem entrinnt der Kunde, ohne zuzugreifen. Wenn es zu breit ist, gleitet sein Blick nicht mehr suchend über die Regale. Spontankauf Fehlanzeige!

- Auch zu lange Regalreihen werden gemieden. Apropos Regal: Für Preiswerteres müssen Sie sich bücken. In Blick- und Griffhöhe liegen bevorzugt die teureren Artikel.

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