In den nächsten Monaten ist es so weit: Alle Bundesbürger erhalten Post vom Bundeszentralamt für Steuern mit ihrer neuen Steueridentifikationsnummer. Damit sind sie leichter zu identifizieren und müssen mit mehr Kontrollen rechnen.

In dem Brief stehen auch die persönlichen Daten, die zusammen mit der Nummer gespeichert werden. Stimmen Name, Geburtstag oder eine andere Angabe nicht, gibt man das schriftlich bei der „Rücksendeadresse“ im Brief an. Zieht jemand um, leitet die Meldebehörde die neue Adresse an das Bundeszentralamt weiter.

Das Finanzamt will die Nummer künftig in allen Steuererklärungen und Briefen an die Behörde sehen. Arbeitnehmer haben sie auch auf der Lohnsteuerkarte.

Das Bundeszentralamt kann nun auch Informationen über Alterseinkünfte sammeln und jedem Steuerzahler zuordnen. Das Ergebnis erhalten die Finanzämter, die sofort mit Nachforschungen beginnen können. Das kann Rentnern, die keine Steuererklärung machen, obwohl sie Pflicht ist, zum Verhängnis werden.

Tipp: Wenn Sie Ihre Steuererklärung nachholen, bevor das Finanzamt Sie entdeckt, kann Ihnen nichts passieren.

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