IP-Telefonie Meldung

Ein Brief der Telekom kann derzeit neben der Monats­rechnung auch ein neues Vertrags­angebot enthalten: Umstellung auf VoIP-Telefonie. VoIP (gesprochen Weup) bedeutet Internettelefonie. Die Abkür­zung steht für Voice over Internet Protocol. Bis 2016 will die Telekom alle Kunden umstellen, zumindest die mit Internet­anschluss. Die konkurrierenden Telefonfirmen setzen meist schon heute auf VoIP.

Das ändert sich

VoIP-Telefonie läuft bei der Telekom über einen DSL- oder VDSL-Router mit Buchsen für Telefon und Faxgerät. Ein entsprechend ausgestattetes Modell kostet etwa bis zu 200 Euro. Problem: Wie bei einem Schnurlostelefon legt ein Strom­ausfall den Router und so auch die VoIP-Telefonie lahm. Notrufe ermöglicht ein Handy. Das klassische, schnur­gebundene Telefon funk­tionierte auch bei Strom­ausfall. Spar­vorwahlen funk­tionieren wie gewohnt. Das ist für die nächsten Jahre per Gesetz sicher.

Router und Repeater im TestGut vernetzt

VoIP-Telefonie nutzt das Kabelnetz effektiver aus

Der klassische Telefon­anschluss blockiert beim Gespräch die Telefonleitung zwischen den Teilnehmern. Das Internet­protokoll packt dagegen unzäh­lige Telefonate gleich­zeitig auf eine Leitung. VoIP-Telefonie nutzt das Kabelnetz also effektiver aus. Wie die Telekom Haushalte ohne Internet­anschluss umstellen wird, bleibt abzu­warten.

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