IFA-Trends – Haus­halts­geräte Meldung

Die Wasch­maschine der Zukunft ist mit dem Fernseher vernetzt und meldet auf dem Bild­schirm, wann die Wäsche fertig ist: Wir sind in der Zukunft ange­kommen. Die intelligente Kommunikation der Haus­halts­geräte unter­einander ist eines der Top-Themen der Interna­tionalen Funk­ausstellung in Berlin. Doch auch bei Lärm­schutz und Energieverbrauch haben viele Anbieter nachgebessert. test.de hat sich auf der IFA umge­sehen und erklärt die wichtigsten Trends.

Lärm und Energieverbrauch gehören zu den wichtigsten Themen

Haus­halts­geräte mit Lärm­schutz sind einer der Trends auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin, die noch bis zum 11. September läuft. Leise sollen sie sein, die Haus­halts­helfer – vibrations­arm die Waschmaschine, und auch der Staubsauger ist kein Krachmacher mehr. Neben dem Lärm ist vor allem der Energieverbrauch ein wichtiges Thema: „Bei dieser Messe sind die Trends ganz eindeutig: Strom sparen, Strom sparen, Strom sparen“, sagt Elke Gehrke, wissenschaftliche Leiterin des Teams Haus und Energie bei der Stiftung Warentest. „Energieeffizienz ist ein ganz großer Punkt, da können Sie in jede Halle gehen, zu jedem Hersteller, das erste was er Ihnen sagen wird: ‚Wir haben wieder ein Stück­chen mehr Energie gespart.‘“

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Intelligente Energienut­zung zu Hause

Trends von der IFA 2013: Haus­halts­geräte: Intelligent, leise, energieeffizient

Energiesparend sind nicht nur LED-Lampen, die es jetzt zum Beispiel von Panasonic auch in einer Version gibt, die optisch und hinsicht­lich der Licht­qualität fast nicht mehr von klaren Glüh­lampen zu unterscheiden sind. Von Miele kommt erst­mals ein Wäschetrockner, der die Wärme aus der Solarhei­zung nutzen kann. Damit lässt sich zuhause ein kleines Smart Grid realisieren – eine Anlage, die die erzeugte Heiz­leistung und Energie intelligent nutzt. „Bei den Koch­feldern gibt’s eine interes­sante Entwick­lung“, sagt Elke Gehrke. „Nämlich, dass man sich den Strom­verbrauch von dem Koch­feld, mit dem man gerade arbeitet, anzeigen lassen und seine eigenen Arbeiten sozu­sagen optimieren kann. Das ist aber nicht nur ein Gimmick, sondern wir raten unseren Lesern ja auch immer wieder: ‚Messt mal nach – wie könnt ihr am besten euren Strom­verbrauch senken durch euer eigenes Verhalten.‘“

Haus­halts­geräte kommunizieren miteinander

Und auch die flexibel und zonen­weise zuschalt­baren Induktionskochfelder, die viele Hersteller im Angebot haben, tragen zum Energiesparen bei. Smart soll auch die Kommunikation der Haus­halts­geräte unter­einander sein: Die Wasch­maschine der Zukunft ist mit dem Fernseher vernetzt und meldet auf dem Bild­schirm, wann die Wäsche fertig ist. Und der Kühlschrank lässt sich über eine App steuern.

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