Förderprogramme: Baugeld vom Staat

Trotz Ende der Eigenheimzulage gibt es weiter staatliche Hilfen.

KfW-Darlehen: Die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau vergibt Darlehen für den Bau oder Kauf eines Eigenheims. Die geförderte Kreditsumme darf bis zu 30 Prozent der Gesamtkosten betragen. Hinzu kommen weitere günstige Kredite für den Bau von Energiesparhäusern. Diese Förderungen können Sie direkt über Ihre finanzierende Bank beantragen. Die KfW informiert über ihre Kredite telefonisch unter 0 180 1/33 55 77 und online unter www.kfw.de.

Ländermittel: Auch von ihrem Bundesland können angehende Immobilien­­be­sitzer Zuschüsse oder verbilligte Kredite bekom­men. Die meisten Länder fördern private Bau- und Kaufvorhaben. Baden-Württemberg hat das Programm nach dem Wegfall der Eigenheimzulage sogar noch ausge­baut. Oft werden aber ausschließlich Familien mit Kindern gefördert. Außerdem gelten Einkommensgrenzen. Mitunter sind die Mittel auch begrenzt und werden im „Windhundverfahren“ vergeben: Wer zuerst kommt, erhält die Förderung – ist der Etat ausgeschöpft, herrscht für den Rest der Förderzeit Ebbe. Informationen zu den Länderprogrammen stehen unter www.baufoerderer.de.

Sanierungen: Für Häuser, die unter Denkmalschutz stehen, gibt es eine stattliche steuerliche Förderung. Zehn Jahre lang erkennt das Finanzamt je 9 Prozent der Sanierungskosten als Sonderausgaben an. Die Arbeiten dürfen aber erst nach Abschluss des Kaufvertrags beginnen.

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