Hyposensibilisierung

Mit Spritzen oder Tabletten?

25.08.2021

Wir bewerten beide Varianten. Wägen Sie mit Ihrem Arzt die Vor- und Nachteile ab.

Inhalt

Hyposensibilisierung mit Spritzen

Hyposensibilisierung - Was die Allergiebe­hand­lung bringt
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In den Arm. Bei Spritzen kann die Einstich­stelle vorüber­gehend jucken und anschwellen.

Wöchentlich, später monatlich. Erst gibt es eine Spritze pro Woche, dann wird der Abstand verlängert – am Ende auf alle 4 bis 8 Wochen.

Aufwendig. Patienten müssen in die Praxis kommen und nach der Spritze 30 Minuten dableiben, falls allergische Reaktionen auftreten.

Hyposensibilisierung mit Tabletten

Hyposensibilisierung - Was die Allergiebe­hand­lung bringt
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Im Mund. Die Tablette soll sich unter der Zunge auflösen. Dort und im Rachen juckt es häufig, was teils zum Behand­lungs­abbruch führt.

Täglich. Patienten müssen jeden Tag an die Einnahme denken – das erfordert viel Disziplin.

Praktisch. Die erste Tablette nehmen Patienten in der Praxis, alle weiteren zu Hause. Der Arzt kann die Einnahme aber kaum kontrollieren.

25.08.2021
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