Die Firma Hypobau aus Berlin wirbt im Internet mit Barauszahlungen zur freien Verfügung zwischen 10 000 und 90 000 Euro. Bei dem Geschäft können die Kunden aber in Konflikt mit dem Gesetz kommen.

Um an das Geld zu gelangen, sollen Kunden zunächst eine Immobilie kaufen, etwa eine Gewerbeeinheit in Erfurt-Nord. Laut Beispielrechnung kostet sie 118 900 Euro. Eigenkapital ist nicht erforderlich, Kaufpreis und Kaufnebenkosten sollen von einer Bank voll mit einem Kredit finanziert werden. Die Bank wird nicht genannt. Weil die Immobilie in Wirklichkeit 10 Prozent weniger kostet als der Bank angegeben, hat der Kunde im Anschluss an den Kauf 10 Prozent der Kreditsumme, also 11 890 Euro, bar auf der Hand.

Wer sich auf so ein Cash-back-Modell einlässt, täuscht die finanzierende Bank über den wahren Kaufpreis und erschleicht sich so einen höheren Kredit. Fliegt der Kreditbetrug auf, droht dem Käufer eine Strafanzeige. Macht er die Kreditzinsen steuerlich geltend, hinterzieht er außerdem Steuern.

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