Tipps

  • Gesund wohnen. Zum Wohlfühlen gehört das richtige Klima. Trockene Luft wird als unangenehm empfunden. Zu viel Feuchtigkeit erhöht die Schimmelpilzgefahr. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 40 und 60 Prozent liegen.
  • Hygrometer für alle. Kontrollieren Sie Ihr Wohnklima. Vor allem, wenn viele Personen in einer kleinen Wohnung leben. Im Keller und im Erdgeschoss ist das Schimmelrisiko besonders hoch.
  • Falsche Werte. Hygrometer können falsche Werte zeigen. Kalibrieren Sie mechanische Hygrometer alle vier bis sechs Monate. Außerdem nach jedem Transport.
  • Kalibrieren. Wickeln Sie das Hygrometer für eine Stunde in ein feuchtes Tuch. Das Gerät sollte nun etwa 95 Prozent Feuchte anzeigen. Falls nicht: Korrigieren Sie die Anzeige mit der Einstellschraube, meist hinten am Gerät.
  • Austauschen. Besonders billige mechanische Hygrometer lassen sich nicht kalibrieren. Die Stellschraube fehlt. Ähnliches gilt für elektronische Hygrometer. Mit den Jahren kann die Meßgenauigkeit nachlassen. Prüfen Sie die Anzeige mit einem feuchten Tuch. Tauschen Sie das Hygrometer aus, wenn es falsche Werte zeigt.
  • Gehäuse. Holzgehäuse sind ungünstig, weil sie Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben. Besser Kunststoff oder Metall.
  • Elektronisch und gut. Hygrometer mit Digitalanzeige sind zuverlässig und komfortabel: Sie müssen nicht kalibriert werden. Beste Geräte im Test: Rosted 30.3011 mit Außensensor für 45 Euro, Testo 608-H1 mit Taupunktanzeige für 60,50 Euro und Huger ETHG 912 für nur 24,80 Euro. Nachteil: Die elektronischen Geräte reagieren relativ träge. Nach einem Ortswechsel dauert es bis zu einer Stunde bis die Feuchtigkeit korrekt angezeigt wird.
  • Schnell und sicher. Fischer 111.01. für nur 23 Euro. Das Messgerät arbeitet mit Naturhaar und Zeiger. Ohne Batterie. Vorteil: schnelle und genaue Messung. Gut geeignet für Stichproben an verschiedenen Stellen. Preiswert. Lässt sich leicht kalibrieren.
  • Gezielt messen. Kontrollieren Sie gezielt Gefahrenpunkte in Ihrer Wohnung. Beispiel: kalte Außenwände, Zimmerecken, unbeheizte Kammern und Installationsschächte. Messen Sie auch hinter Schränken, die vor kalten Wänden stehen.
  • Frei aufhängen. Hängen Sie das Hygrometer nicht direkt ans Fenster, über die Heizung, ins Sonnenlicht oder hinter einen Vorhang. Das beeinträchtigt die Messung.
  • Vorbeugen. Richtiges Heizen und Lüften hilft am besten gegen Feuchtigkeit. Halten Sie die Raumtemperatur bei etwa 19 bis 22 Grad und lüften Sie mehrmals täglich.
  • Lüften. Lüften Sie kurz und kräftig. Fenster weit öffnen – für etwa fünf Minuten – mindestens viermal am Tag. Am besten mit Durchzug quer durch die Wohnung. Je kälter die hereinströmende Luft, desto besser. Kalte Luft ist relativ trocken und kann beim Erwärmen viel Wasser aufnehmen.Ursachen bekämpfen. Bekämpfen Sie die Ursachen der Feuchtigkeit: feuchte Keller, kaputte Rohre, undichte Dächer oder schlechte Dämmung. Holen Sie professionelle Hilfe.
  • Vermieter informieren. Informieren Sie den Hausbesitzer, wenn sie selbst Mieter sind. Der Vermieter muss Baumängel beseitigen. Messprotokolle helfen bei der Durchsetzung Ihrer Forderungen.
  • Analyse. Die Stiftung Warentest analysiert Ihre Schimmelbelastung und sagt, was Sie tun können.

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