Empfehlungen für erkältete Kinder: Trinken, spülen, inhalieren

Achten Sie besonders darauf, dass das Kind genügend trinkt.

Häufige kleine Trinkmengen vertragen Kinder besser als wenige große, die bei starkem Husten leicht Erbrechen auslösen können.

Vorsicht: Tropfen und Säfte können Alkohol enthalten.

Zur Symptomlinderung:

Abschwellende Nasentropfen zur Verbesserung der Nasenatmung nachts (nicht länger als drei bis fünf Tage, bei Säuglingen haben sich auch Spülungen mit isotonischer Kochsalzlösung bewährt).

Inhalation von Wasserdampf (Vorsicht aber bei ätherischen Ölen).

Schleimlösende, Auswurf fördernde Mittel geben (Wirkung unsicher).

Bei akuten Beschwerden Beta-2- Sympathomimetika. Bei Erkrankung der Bronchien längerfristig Inhalationen, wie Dinatrium-Cromoglicinsäure (DNCG), Nedocromil oder Steroide.

Bestimmte zentral wirkende Hustenblocker bei starkem Reizhusten.

Vorsorgemaßnahmen: Kinder sollten sich in staub- und allergenarmer Umgebung aufhalten (kein Passivrauchen, ausreichende Lüftung).

Wünschenswert: In infektreichen Zeiten sollten anfällige Kinder vorübergehend aus Kindergruppen herausgenommen werden, um wiederholte Infektionen zu vermeiden.

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