Hunde­steuer Meldung

Hund. Mancher arbeitet für seinen Besitzer.

Ein Bauer aus Nord­rhein-West­falen hat vor Gericht erstritten, dass er für seinen Hund keine Steuern zahlen muss. Sein Argument: Der Misch­ling gehört zum Inventar seines Betriebs, weil er in den Ställen seiner Mast­anlage Ratten jagt. Deshalb darf die Hunde­steuer­pflicht nicht für dieses Tier gelten.

Die Stadt Rheine hatte dem Land­wirt einen Steuer­bescheid über 48,60 Euro geschickt und damit nur den halben Hunde­steu­ersatz gefordert. Für Wachhunde müssen Besitzer in der Kommune nur einen reduzierten Steu­ersatz zahlen. Der Land­wirt lehnte den Bescheid ab und ging gericht­lich gegen ihn vor. Das Verwaltungs­gericht Münster gab ihm recht. Da Wohn­haus und Ställe weit voneinander entfernt liegen, ist der Hund nicht Teil des privaten Haus­halts. Weil der Hund für seinen Besitzer arbeitet, muss der Bauer keine Hunde­steuer zahlen (Az. 8 K 1158/16).

Tipp: Mehr zum Thema in unseren FAQ Hundesteuer.

Dieser Artikel ist hilfreich. 2 Nutzer finden das hilfreich.