75 Euro pro Jahr kostet die Hunde­steuer im oberbayerischen Bad Kohl­grub für einen normalen Hund, satte 2 000 Euro für Kampf­hunde. Das ist zu viel, urteilte das Bundes­verwaltungs­gericht. Zwar dürfen Gemeinden für Kampf­hunde eine erhöhte Steuer nehmen, selbst dann, wenn ein Test im Einzel­fall bescheinigt, dass ein Hund ungefähr­lich ist. Die Steuer dürfe das Ziel haben, Kampf­hunde aus dem Gemeindegebiet zurück­zudrängen. Sie dürfe aber nicht so hoch sein, dass sie einem Verbot gleich­kommt (Bundes­verwaltungs­gericht, Az. 9 C 8.13).

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