Kenn­zeichnung: Was wirk­lich drin­steckt, bleibt im Dunkeln

Die genauen Zutaten des Futters müssen die Anbieter nicht deklarieren. Es reichen Gruppen­angaben wie Fleisch, Getreide, Gemüse, Öle und Fette.

Inhalts­stoffe: Aufgelistet werden Rohfett, Rohasche (Mineralstoffe), Rohprotein, Rohfaser (Ballast­stoffe), Feuchtig­keit (Wasser) in Prozent. „Roh“ bedeutet nicht das Gegen­teil von gekocht, sondern ist der recht­liche Ober­begriff für die Stoff­gruppe.

Zusammenset­zung: Die Bestand­teile stehen in absteigender Reihen­folge, ohne Mengen­angaben. Prozentual ist oft nur das aufgeführt, was direkt beworben wird, etwa die Geschmacks­richtung. Die genaue Rezeptur kennt nur der Produzent, ist sein gut gehütetes Geheimnis.

Pflanzliche Neben­erzeug­nisse: Das sind zum Beispiel Mehle und Kleien aus Getreide, Gemüse wie Zuckerrüben­schnitzel oder Kartoffel­fasern.

Tierische Neben­erzeug­nisse: Dahinter verbergen sich Schlacht­reste, die der Mensch verschmäht, etwa Schweinefüße, Lunge, auch Fleisch­mehl aus Innereien, Knochen (Kalzi­umlieferant).

Zugesetzte Stoffe: Vitamine, Mineralstoffe, Aromen, Antioxidantien, Farb­stoffe und Konservierungs­mittel – falls nötig – müssen zugelassen sein. Zugesetzt werden aber auch Gewürze wie Vanillin, Fenchel, Anis und Kräuter.

Dieser Artikel ist hilfreich. 2471 Nutzer finden das hilfreich.