Hund verletzt Meldung

Fährt ein Auto­fahrer einen Hund an, muss er die Tier­arzt­kosten bezahlen, auch wenn sie den Wert des Tieres weit über­steigen. Der Mann hatte einen acht Jahre alten Terrier­misch­ling angefahren, der 175 Euro gekostet hatte. Anders als bei materiellen Dingen, bei denen der Fahrer nur den Wert hätte ersetzen müssen, verurteilte ihn das Amts­gericht München, 1 650 Euro Tier­arzt­kosten zu bezahlen. Obwohl Tiere recht­lich wie Sachen behandelt werden, gelten sie laut Bürgerlichem Gesetz­buch nicht als Sache, sondern haben einen ideellen Wert.

Weitere 550 Euro muss die Hunde­besitzerin über­nehmen, weil sie „Pauli“ nicht richtig angeleint hatte (Az. 344 C 1200/13).

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