Hund über­fahren Richter muss 7 000 Euro Strafe zahlen

Hund über­fahren - Richter muss 7 000 Euro Strafe zahlen
Hunde und Radler kommen sich auf Radwegen immer wieder ins Gehege. © iStockphoto

Der Unfall ereignete sich auf dem Elbe­radweg in Sachsen: Ein Radfahrer raste in eine Gruppe von Fußgängern und über­fuhr einen Hund der Rasse Chihuahua. Die Hundehalterin erlitt Verbrennungen am Arm durch die Leine, da der Hund von dem Rad mitgeschleift wurde. Das Tier zog sich einen Leistenbruch zu. Der Radler machte sich aus dem Staub, wurde aber von anderen Fahr­radfahrern gestellt.

Es stellte sich heraus, dass ein Richter aus Brandenburg den Unfall verursacht hatte. Angeblich hatte er wegen des Fahrt­windes nicht bemerkt, dass er den Hund über­fuhr. Das Amts­gericht Dresden glaubte ihm seine Version nicht und verurteilte ihn zu einer Geld­strafe von 7 000 Euro und zu einem Monat Führer­schein­entzug (Az. 215 Cs 702 Js 51895/18, nicht rechts­kräftig).

Mehr zum Thema

  • Park­rempler und Fahrerflucht Das ist die Rechts­lage

    - Auf dem Park­platz vorm Supermarkt gegen ein anderes Auto gefahren? Manche Auto­fahrer schlagen dann schnell die Tür zu und hauen einfach ab. Fahrerflucht kann teuer...

  • Regeln im Wald Was im Wald erlaubt ist

    - Natur­verbundene Menschen schätzen den Wald – sie wandern, gehen spazieren oder sammeln Pilze. Doch für Wald­besucher gelten auch einige Regeln. So ist Jagen und Angeln...

  • Unfall­versicherung Park­bucht zählt nicht zum Arbeitsweg

    - Wer auf dem Arbeitsweg in einer Park­bucht hält und dabei einen Verkehrs­unfall erleidet, hat keine Ansprüche auf Leistungen der gesetzlichen Unfall­versicherung. Der...