Hugendubel/Welt­bild E-Book-Reader

Test­kommentar

Inhalt

Der E-Book-Reader von Hugendubel und Welt­bild ist nichts für Leseratten. Der farbige LCD-Schirm kann zwar Comics, Fotos und Bilderbücher bunt darstellen. Doch beim Lesen ermüdet er die Augen. Und der Akku hält bei maximaler Bild­schirmhel­ligkeit nur knapp drei Stunden.
Fazit: Billiger E-Book-Reader zum Ausprobieren. Gut für Fotos. Nicht für Leseratten.

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benno13 am 03.02.2012 um 21:51 Uhr
Schnelltest 02/2012 viel zu negativ

Auf den Bedarf kommt es an: Wollte wissen, ob ein E-Book-Reader was für mich ist, da ich auf "richtige Bücher" nicht verzichten möchte. Akku-Laufzeit von 8 Stunden kann eingehalten werden. Helligkeitseinstellung 0 beim Lesen überhaupt nicht anstrengend, volle Bildschirmkraft völlig unnötig. Bücher leihe ich mir in Bibliotheken online. Habe aber zusätzlich auch Musik dabei (MP3) und kann Fotos, die ich zeigen möchte immer mitnehmen, ohne großen zusätzlichen Aufwand und Gewicht. Habe also sehr kostengünstig ein praktisches Hilfsmittel für Reisen, Treffen mit Freunden (Bilder), Wartezeiten z.B. beim Arztbesuch. Lediglich der Akku sollte austauschbar sein, wenn mal defekt.

Profilbild Stiftung_Warentest am 19.12.2011 um 16:49 Uhr
Für Zugfahrten ausreichend?

@Fairytales: Ein E-Book-Reader mit E-Ink-Bildschirm wäre wohl in jedem Fall das bessere Geschenk. Damit bekäme Ihr Sohn eine bessere Schriftdarstellung, könnte auch bei sehr heller Umgebung problemlos lesen, und müsste sich beim Lesen nicht dauernd Gedanken machen, wie lange der Akku noch hält und wann er das Gerät wieder aufladen muss. Reader mit E-Ink sind zwar etwas teurer – sie kosten in der Regel zwischen 100 und 200 Euro – aber dafür hätte Ihr Sohn wohl auch mehr Freude daran

maurerhu am 18.12.2011 um 23:10 Uhr
Akku

Ein Grund, der gegen das Gerät spricht, ist die kurze Betriebsdauer des fest eingebaute Akkus. Bei mittlerer Displayhelligkeit dürfte eine Akkuladung in der Praxis etwa 4 Stunden halten. Nutzt man es 2 Stunden/Tag, muss das Gerät jeden 2. Tag neu aufgeladen werden. Bei einer angenommenen Lebensdauer von rund 400 Ladezyklen ist der Akku also nach rund 2 Jahren erschöpft. Lesen ist dann nur noch am Stromkabel möglich - wer will das schon? Also: den alten wegwerfen und einen neuen Reader kaufen.

michaxx am 16.12.2011 um 12:40 Uhr
Auch keine Schwierigkeiten

ich kann mich Reiner84 nur anschließen. Ich empfinde es auch nicht als ermüdend. Im Gegenteil finde ich das Lesen eines eInk Readers bei schlechten Licht ohne zusätzliche Leselampe eher ermüdend. Letztlich mag dies aber jeder anders empfinden, das heißt, es ist ein rein subjektives Empfinden.
Die niedrigste Stufe der Helligkeit ist für mich absolut ausreichend, weiß nicht, wo da ein Problem sein soll, und dann reicht der Akku locker über 8 Stunden. Regt sich ja auch keiner bei einem Tablet PC oder Notebook auf.
Vorteilhaft am Gerät: kein Shopzwang, kein Wlan, was vielleicht ohnehin nicht funktioniert, freie Formatwahl und schnelle Bootzeit / schnelles Blättern - keine Geisterzeichen / Geflacker, wie bei manchen eInk Reader.
Ich schätze, man kann sich darüber wunderbar streiten, aber man sollte vorsichtig sein bei Bewertungen und letztlich kann man es ja in den Shops sich auch selber ansehen.

Gelöschter Nutzer am 16.12.2011 um 12:06 Uhr

Kommentar vom Autor gelöscht.