Hover­boards Meldung

Flott unterwegs: Elektro-Skate­boards fahren bis zu 20 Kilo­meter pro Stunde.

Wer mit einem Elektro-Skate­board, einem sogenannten Hover­board, im öffent­lichen Straßenverkehr unterwegs ist, muss mit einem Straf­verfahren rechnen. Das erfuhr ein Mann, der mit seinem Hover­board auf einem Gehsteig in Düssel­dorf fuhr. Nachdem die Polizei ihn aufgegriffen hatte, verdonnerte ihn das Amts­gericht Düssel­dorf zu einer Strafe von 1 200 Euro (Az. 412 Cs 206/16). Ob der Mann sie bezahlen muss, ist noch unklar.

Haft­pflicht nötig?

Der Skate­board-Fahrer hat gegen das Urteil Einspruch einge­legt. Das Gericht muss nun klären: Braucht er für sein Gefährt eine Haft­pflicht­versicherung? Welche Fahr­erlaubnis ist notwendig?

E-Boards gelten als Kraft­fahr­zeuge

Hover­boards, auch als E-Boards bezeichnet, ähneln Skate­boards, haben aber einen Elektromotor und werden durch Gewichts­verlagerung gesteuert. Geübte schaffen Geschwindig­keiten bis zu 20 Stundenkilo­metern. Die Boards gelten laut Straßenverkehrs­ordnung als „Kraft­fahr­zeuge“. Da sie schneller als sechs Kilo­meter pro Stunde fahren und motor­betrieben sind, müssten sie versichert werden.

Nur auf Privatgelände erlaubt

Eine solche Versicherung gibt es aber nicht und die Boards sind nicht für den Straßenverkehr zugelassen. Fahrer dürfen sich nur auf privaten Grund­stücken austoben. Lesen Sie mehr in der Meldung E-Boards: Die Regeln für den riskanten Spaß.

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