Wer Hotel­preise im Internet vergleicht, stellt fest: Bei den großen Buchungs- und Vergleichs­portalen wird immer häufiger nur der Über­nachtungs­preis ohne Frühstück ange­zeigt. „Bei zwei von drei Hotels kostet der kulinarische Service extra“, fand das Hotelportal HRS bei einem Vergleich der Früh­stücks­kosten seiner welt­weit mehr als 250 000 Hotel­partner heraus. Viele Hoteliers gehen davon aus, dass der Kunde beim Online­preis­vergleich stur nach der güns­tigsten Rate sucht. Ein Hotel, das 70 Euro plus 10 Euro fürs Frühstück angibt, erscheine güns­tiger und werde häufiger gebucht als ein Hotel, das 75 Euro inklusive Frühstück verlangt, sagt HRS-Chef Markus Ragge in der Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung. Mit durch­schnitt­lich rund 16 Euro ist das Frühstück in der Schweiz am teuersten. Sehr günstig schneidet Deutsch­land ab, wo die erste Mahl­zeit des Tages im Hotel im Schnitt 8,16 Euro kostet. Billiger kann man nur in Polen frühstücken: für 6,40 Euro.

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