So haben wir getestet

Im Test: 7 Hotel­buchungs­portale und 5 Hotel­vermitt­lungs­portale im Internet, alle mit Hotelbe­wertungen. Anhand von fünf fiktiven Reise­vorhaben (Städter­eisen, Strand­urlaub, Familien­urlaub) führten wir verdeckt Such­anfragen, Beratungs­anfragen, Buchungen und Stornierungen durch. Die Ergeb­nisse wurden stan­dardisiert erfasst.
Erhebungs­zeitraum: Januar bis März 2012.

Abwertungen

Lautete das Gruppen­urteil für Bewertungen ausreichend oder schlechter, wurde das test-Quali-täts­urteil um eine halbe Note abge­wertet. War das Erkennen fingierter Bewertungen mangelhaft, konnte das Gruppen­urteil Bewertungen nur um eine halbe Note besser sein. War das Gruppen­urteil Buchung ausreichend, konnte das test-Qualitäts­urteil nicht besser sein.

Buchung: 40 % (nur Buchungs­portale)

Zwar kann man auch über die Vermitt­lungs­portale Hotels buchen, dafür wird man aber meist zu anderen Anbietern weitergeleitet. Deshalb haben wir die Buchung nur bei den Buchungs­portalen getestet. Beim Buchungs­ablauf wurden unter anderem die Kosten­trans­parenz, die Über­sicht­lich­keit der Buchungs­schritte und der Buchungs­bestätigung geprüft. Bei der Stornierung wurde insbesondere auf Trans­parenz und die Informationen zum Erfolg der Absage geachtet. Die Kompetenz der Beratung wurde dreimal telefo­nisch und zweimal per E-Mail beispiels­weise mit Fragen zu Bezahl­möglich­keiten oder Einzel­heiten zu ausgewählten Hotels erhoben.

Bewertungen: 60 % (Vermitt­lungs­portale) / 20 % (Buchungs­portale)

Voraus­setzungen für die Bewertungs­abgabe: Positiv ist u. a., wenn eine Registrierung oder ein Buchungs- oder Über­nachtungs­nach­weis notwendig sind. Für das Erkennen fingierter Bewertungen haben wir fünf stan­dardisierte, fingierte Bewertungen (Werbeaussagen, Blind­text, auffällig falsche Angaben zum Stand­ort) abge­geben. In definierten Zeit­abständen wurde geprüft, ob diese veröffent­licht wurden bzw. über Zeit­punkt und Gründe für die Zurück­weisung informiert wurde. Beim Ablauf der Bewertungs­abgabe wurden u.a. Möglich­keiten der Bewertungs­darstel­lungen und Hilfe­stel­lungen für aussagekräftige Texte erfasst.

Hotel­information: 20 %

Die Suche nach einem geeigneten Hotel sollte detailliert, also anhand von vielen Kriterien möglich sein und in wenigen Zwischen­schritten zu einem passenden Ergebnis führen. Bei der Ergeb­nisdarstellung wurden unter anderem die Sortier­möglich­keiten und Informationen zu den Leistungen des Hotels geprüft.

Website: 20 %

Geprüft wurde unter anderem, ob die Navigation auf den Seiten über­sicht­lich gestaltet ist. Kommunikation: U.a. welche Kontakt­möglich­keiten stehen dem Nutzer zur Verfügung? Wie wird die Daten­verschlüsselung gehand­habt?

Mängel in den AGB: 0 % (nur Buchungs­portale)

Ein juristischer Experte prüfte die allgemeinen Geschäfts­bedingungen (AGB) darauf, ob sie unzu­lässige Klauseln enthalten, die den Kunden benach­teiligen.

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