Die Studie: Risiken und Nutzen

In der US-amerikanischen Studie der Women’s Health Initiative (WHI) gab es bei der Hormonersatztherapie (Östrogen-Gestagen-Kombination) gegenüber der Behandlung mit einem Scheinmedikament unter 10 000 Frauen

  • plus 18 Frauen mit Thrombosen,
  • plus 8 Frauen mit Brustkrebs,
  • plus 8 Frauen mit Schlaganfall,
  • plus 7 Frauen mit Herzinfarkt,
  • minus 6 Frauen mit Darmkrebs,
  • minus 5 Frauen mit Oberschenkelhalsbruch.

Die Ergebnisse sind kein Grund zur Panik, heißt es in einem Kommentar zur Studie im Journal of the American Medical Association (JAMA), doch die Daten belegen, dass innerhalb von fünf Jahren eine von 100 Frauen aufgrund der Hormonersatztherapie eine schwere Nebenwirkung erleidet. Als Präventionsstrategie gegen chronische Krankheiten, so die Wissenschaftler, sollte sie deshalb von gesunden Frauen nicht eingesetzt werden.

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