Honig Meldung

Bienen­werk. Schad­stoffe aus Blüten können in Honig gelangen.

Honig kann riskante Stoffe enthalten, bestätigt ein Bericht der Lebens­mittel­über­wachung. 151 Honige wurden auf möglicher­weise krebs­er­regende Pyrrolizidinalkaloide (PA) geprüft. Pflanzen wie das Jakobs­kreuzkraut bilden sie zur Abwehr von Fraß­feinden. Die Stiftung Warentest fand PA in Schwarztees und Grüntees. In Honig gelangen sie, wenn Bienen Nektar entsprechender Pflanzen einsammeln. 82 Prozent der untersuchten Honige enthielten weniger als 10 Mikrogramm PA pro Kilo, die anderen meist weniger als 50 Mikrogramm. Deutsche und europäische Produkte waren geringer belastet als amerikanische. Andere Studien zeigen auch vereinzelt hohe Werte für regional erzeugten Honig. Das Bundesinstitut für Risikobewertung stuft eine Tages­zufuhr von 0,007 Mikrogramm PA pro Kilo Körpergewicht noch als „wenig bedenk­lich“ ein. Ein 70 Kilo schwerer Erwachsener könnte also von Honig mit 50 Mikrogramm PA täglich 10 Gramm essen – etwa einen gestrichenen Teelöffel.

Tipp: Wechseln Sie zwischen verschiedenen Honigsorten und Herkünften.

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