Tipps

  • Wärme schadet. Erwärmen Sie Honig nicht über 40 Grad Celsius, sonst gehen typische Inhaltsstoffe verloren. Das gilt zum Beispiel für warme Milch oder Tee mit Honig.
  • Kühl und dunkel. Lagern Sie Honig trocken, kühl und dunkel. Verschließen Sie das Gefäß gut, denn das Naturprodukt zieht Feuchtigkeit und Gerüche an. Fest gewordener Honig wird im lauwarmen Wasserbad problemlos wieder flüssig.
  • Nicht für Babys. Säuglinge bis zu einem Jahr dürfen keinen Honig bekommen. Ihre Darmflora ist noch nicht ausgereift. Bakteriensporen aus dem Honig könnten in Babys Darm auskeimen und das Nervengift Botulismustoxin bilden. Es kann zu einer lebensbedrohlichen Atemlähmung führen.
  • Statt Zucker. Honig kann Haushaltszucker beim Backen und Kochen ersetzen. Verwenden Sie ruhig preiswerten Honig, die Hitze zerstört die Enzyme ohnehin.
  • Zum Backen. Reduzieren Sie beim Backen die angegebene Flüssigkeitsmenge und beachten Sie, dass Honig intensiver süßt als Zucker. Hefefreier Teig bräunt mit Honig schneller. Mürbeteig wird so dunkler. Für lockere Teigarten wie Biskuit ist Honig nicht geeignet: Er macht die Krume zu dicht.
  • Zum Verfeinern. Honig verfeinert Salatdressings, Soßen und Dipps. Er sorgt auch für eine knusprige Bratenkruste. Auch Desserts lassen sich mit Honig verfeinern.
  • Ausspülen, dann wegwerfen. Leere Honiggläser gründlich ausspülen, bevor sie im Glascontainer landen. Honigreste könnten Bienen anlocken und sie im schlimmsten Fall mit Krankheitserregern infizieren. Die Gläser des Deutschen Imkerbundes mit der grünen Banderole sind Mehrweggläser.

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