Tipps

Für jeden Geschmack

  • Vielfalt: Honig ist nicht gleich Honig: Jede Sorte schmeckt anders. Testen Sie selbst und finden Sie Ihren Lieblingshonig.

Für die Gesundheit

  • Nicht erhitzen. Bei Temperaturen über 38 Grad gehen die empfindlichen Enzyme kaputt. Lassen Sie heiße Getränke daher etwas abkühlen, bevor Sie den Honig hinzugeben.
  • Nicht für Babys. Säuglinge bis zu einem Jahr dürfen keinen Honig bekommen. Ihre Darmflora ist noch nicht ausgereift. Deshalb können Bakteriensporen aus dem Honig im Darm auskeimen und das Nervengift Botulismustoxin bilden. Das kann die Atmung lähmen: Lebensgefahr!
  • Honig und Zucker. Als Haus- und Naturheilmittel genießt Honig einen guten Ruf. Wegen des hohen Zuckergehalts und der Enzyme soll Honig Entzündungen hemmen und Bakterien abtöten. Wissenschaftlich bewiesen ist das jedoch nicht. Zur Wundheilung setzen Kliniken aber speziellen Medizinalhonig ein.

Für die Küche

  • Feine Note. Verfeinern Sie Salatdressings, Soßen und Dipps mit Honig. Auch Desserts und Eiscreme bekommen mit Honig eine besondere Note.
  • Schöne Kruste. Braten bekommt eine herrliche Kruste, wenn Sie das Fleisch mit Honig bestreichen.
  • Billiger Honig. Backen Sie ruhig mit preisgünstigem Honig. Die Hitze zerstört die Enzyme ohnehin. Der Honig verliert an Charakter. Teurer Sortenhonig ist dafür zu schade.
  • Weniger Flüssigkeit. Honig macht den Kuchenteig flüssiger. Reduzieren Sie daher die im Rezept angegebene Flüssigkeitsmenge beim Backen.
  • Weniger Honig. Honig süßt intensiver. Verwenden Sie statt 100 Gramm Zucker höchstens 75 Gramm Honig.
  • Dunkler Teig. Rührteig mit Honig bräunt schneller, Mürbeteig wird dunkler. Für lockere Teigarten, wie Biskuit, ist Honig nicht geeignet: Er macht die Krume zu dicht.
  • Flüssig machen. Fest gewordenen Honig können Sie wieder flüssig machen. Stellen Sie das verschlossene Glas in ein lauwarmes Wasserbad.
  • Kühl und dunkel. Lagern Sie Honig trocken, kühl und dunkel. In einem gut verschlossenen Gefäß: Der Honig zieht sonst Feuchtigkeit und Gerüche an. In den Kühlschrank gehört er allerdings nicht.

Für die Umwelt

  • Gläser spülen. Spülen Sie leere Honiggläser und -spender aus, bevor sie im entsprechenden Container landen. Honigreste können Bienen anlocken und Krankheiten übertragen.

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