Tipps

Für Mütter: Im ersten Lebensjahr sollten Kinder keinen Honig essen. Weil die Darmflora noch nicht voll entwickelt ist, können Bakteriensporen aus dem Honig im Darm ausreifen und Botulismustoxin bilden. Das Nervengift kann eine lebensbedroh­liche Atemlähmung hervorrufen. Reiben Sie deshalb auch Brustwarzen und Schnuller nicht mit Honig ein.

Für Selten-Esser: Lagern Sie Honig verschlossen, dunkel und kühl. Ideal ist eine Vorratskammer. Im Kühlschrank kristallisiert Honig.

Für Flüssigfans: Fest gewordener Honig lässt sich wieder verflüssigen, am besten im lauwarmen Wasserbad. Erwärmen Sie Honig aber nicht über 38 Grad Celsius, das würde das Aroma beeinträchtigen und die Enzyme zerstören.

Für Bäcker: Mit Honig lassen sich Kuchen und Kekse intensiver bräunen. Backen Sie bei etwas niedrigerer Temperatur, aber dafür länger. Weil Honig Wasser enthält, reduzieren Sie die Flüssigkeitsmengen im Rezept um zirka ein Fünftel. Anstelle von 100 Gramm Zucker reichen 75 Gramm Honig – er süßt intensiver. Für lockeren Teig wie Biskuit eignet sich Honig nicht: Zum Aufschlagen ist die Kristallstruktur von Zucker notwendig.

Für Köche: Wenn Braten mit Honig bestrichen wird, bekommt er eine besonders gute Kruste. Auch Salatdressings, Marinaden und Süßspeisen lassen sich mit Honig verfeinern.

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