Home­office und mobiles Arbeiten: Vorteile und Nachteile der Arbeit zu Hause

Arbeit im Home­office: Kann gemütlich sein. Bringt aber nicht jedem nur Vorteile.

Arbeiten von zu Hause aus ist für viele zur neuen Normalität geworden. Home­office hat unbe­strittene Vorteile: Der Arbeitsweg fällt weg, Arbeitnehmer können sich die Zeit selber einteilen und zwischen­durch den Nach­wuchs von der Kita abholen. Diese Flexibilität hat aber auch ihre Schattenseite. Hier lesen Sie, welche Rechte Arbeitnehmer haben und worauf Sie im Home­office achten sollten.

Corona – Informationen der Stiftung Warentest

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Corona – Verbreitung und Gesundheit. Laufend aktualisierte Einschät­zungen und Gesund­heits­hinweise der Stiftung Warentest finden Sie im Special Corona – Verbreitung und Gesundheit.

Corona – Rechts­fragen und finanzielle Hilfen. Welche Hilfen gibt es für Privatleute und Unternehmer, die in finanzielle Nöte geraten sind? Was ist mit gekauften Tickets und laufenden Verträgen? Informationen zu diesen Fragen finden Sie im Special Corona - Rechtsfragen und finanzielle Hilfen.

Arbeit­geber können mit Home­office­angeboten punkten

Unter den aktuellen Pandemie-Rege­lungen sind Arbeit­geber sogar verpflichtet, Heim­arbeit anzu­bieten, wenn dem keine triftigen Gründe entgegen­stehen. Doch die Möglich­keit, im Home­office arbeiten zu können, macht Arbeit­geber für Jobinteres­senten auch attraktiver. Darauf stellen die Firmen sich verstärkt ein. Unter bestimmten Voraus­setzungen kümmert sich das Unternehmen dann nicht nur um die tech­nische Ausstattung, sondern auch um die Möblierung des häuslichen Arbeits­platzes.

Beschäftigte im Home­office sehen Heim­arbeit positiv

Beschäftigte, die regel­mäßig im Home­office arbeiten, schätzen ihre Arbeits­bedingungen übrigens positiv ein. Sie sind zufriedener als Personen, die nur ab und zu daheim arbeiten. Das zeigt eine AOK-Studie unter 2 000 Mitarbeitern.

Arbeits­zeit­regelungen zu Hause

Im Home­office und beim mobilen Arbeiten gelten die gleichen gesetzlichen Arbeits­zeit­bestimmungen wie im Betrieb – egal, ob dort Kern­arbeits­zeit, Gleit­zeit oder Vertrauens­arbeits­zeit gilt. ­Arbeit­geber sind verpflichtet, ihre Mitarbeiter auf die ihnen zustehenden Ruhe­pausen hinzuweisen. Doch die Realität sieht oft anders aus.

Flexibilität kann Nachteile haben

Das Manövrieren zwischen Beruflichem und Privatem ist besonders für Familien oft eine Heraus­forderung. Als naheliegende Lösung für die bessere Koor­dination erscheint es vielen, von zu Hause aus zu arbeiten. Doch die Zeit­ersparnis, vor allem durch entfallene Wege, hat auch ihre Schatten­seiten. Wer nicht aufpasst, schiebt sich Arbeit schnell mal in den Abend oder ins Wochen­ende. So berichten Heim­arbeiter eher über psychische Beschwerden als Büro­arbeiter. Gleich­zeitig melden sie sich seltener krank und machen mehr unbe­zahlte Über­stunden.

Home­office-Pauschale von der Steuer absetzen

2020 und 2021 können Berufs­tätige, die kein separates Arbeits­zimmer haben, Kosten für ein Home­office abrechnen. Je Arbeits­tag gibt es 5 Euro als Werbungs­kosten oder Betriebs­ausgaben – maximal für 120 Tage im Jahr. Insgesamt sind so 600 Euro möglich, die die Beschäftigten unter bestimmten Bedingungen von der Steuer absetzen können. Mehr Infos in unserem Special Steueränderungen 2021.

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