Holzpellets: Das Wichtigste in Kürze

  • Sägemehl, unbehandelte Holzreste und Holzspäne aus der Industrie, aber auch so genanntes Schwachholz aus dem Wald können zu Pellets gepresst werden. Die zylinderförmigen Pellets haben einen Durchmesser von 6 bis 8 Millimeter und sind 2 bis 4 Zentimeter lang.
  • Ohne chemische Bindemittel und mit einem Feuchtegehalt von weniger als 10 Prozent verbrennen sie fast ohne Rückstände; der Aschegehalt liegt unter 0,5 Prozent.
  • Mit 5 Kilowattstunden pro Kilogramm ist der Energiegehalt halb so groß wie bei 1 Liter Heizöl mit gut 10 Kilowattstunden.
  • Bei einer Schüttdichte von 650 kg je Kubikmeter reichen rund 3 Kubikmeter Holzpellets aus, um 1 000 Liter Heizöl oder 1 000 Kubikmeter Erdgas zu ersetzen.
  • Holzpellets werden in Silotankwagen transportiert ähnlich wie Futtermittel oder in Sacksilos mit 500 bis 1 000 Kilogramm Inhalt geliefert.
  • Wegen des geringen Wassergehalts können die Pellets problemlos in geschlossenen, trockenen Räumen gelagert werden. Als Lagerraum eignen sich Räume aus Holz oder Mauerwerk oder spezielle Pelletsboxen aus Kunststoff.
  • Wie Holz sind auch Pellets als nachwachsender Brennstoff von der Ökosteuer befreit. Mehrwertsteuersatz: nur 7 Prozent.
  • In Süddeutschland kostet eine Tonne loser Holzpellets zwischen 160 und 200 Euro, in Norddeutschland zwischen 200 und 250 Euro. Holzpellets in Säcken sind etwas teurer: 200 bis 300 Euro.

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