Glossar

Jahres­nutzungs­grad: Er gibt an, wie viel Prozent der in den Holz­pellets enthaltenen Energie während einer Heiz­periode vom Kessel in nutz­bare Heiz­wärme umge­wandelt werden kann. Die im Jahres­verlauf wechselnden Temperaturen und Heizbedingungen werden berück­sichtigt, indem Kessel­wirkungs­grade bei verschiedenen (Teil-)Last­stufen ermittelt werden und mit ihrem Zeit­anteil in eine Modell­rechnung eingehen.

Kessel: Heizgerät, in dessen Innern Wasser mit der Energie des Brenn­stoffs erwärmt wird. Das Wasser versorgt dann die Heizkörper. Im Gegen­satz dazu erwärmt ein Ofen direkt die Umge­bungs­luft. Ausnahme: Pelletöfen mit Wasser­tasche erhitzen zusätzlich auch warmes Wasser in einem externen Pufferspeicher.

Kessel­leistung: Die Maximal­leistung gibt an, wieviel Kilowatt bei Voll­last für die Heizung zur Verfügung stehen. Wichtig ist auch der minimal erreich­bare Wert bei Teillast.

Mindest­abstände: Am Aufstell­ort benötigen die Kessel seitlich oft Platz für Anschlüsse. Außerdem müssen sie für Wartungs­techniker zugäng­lich sein (Maße siehe Tabelle).

Pellet­lager: Stand­orte sollten so gewählt werden, dass die Pellets nur über kurze Wege trans­portiert werden. Zur Auswahl stehen Erdtanks, Sack­silos und umge­staltete Kellerräume.

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