Tipps

  • Preise. Informieren Sie sich beim Heizungsbauer und vergleichen Sie die Preise. In der Regel unterbieten Installateure die Listenpreise der Hersteller um 5 bis 20 Prozent.
  • Förderantrag. Stellen Sie erst den Förderantrag bei der BAFA und in Ihrem Bundesland, bevor Sie den Vertrag abschließen.
  • Lagerraum. Sie dürfen bis zu 15 Tonnen Holzpellets im Haus lagern. Bauliche Auflagen für Wände, Türen und Decken sowie für den Brandschutz gibt es bisher nicht. Am besten ist es, wenn der Raum an eine Außenwand grenzt. Dann ist das Einfüllen der Pellets einfacher.
  • Feuchtigkeit. Achten Sie darauf, dass die Holzpellets im Lagerraum nicht feucht werden. Nasse Pellets quellen auf und zerfallen. Der Brennwert sinkt. Im schlimmsten Fall blockieren nasse Pellets die Fördertechnik und lassen sich nicht mehr zum Kessel transportieren.
  • Schornstein. Wenn Ihr Schornstein nicht wärmegedämmt ist, sollten Sie ihn noch sanieren. Andernfalls riskieren Sie Feuchteschäden durch kondensierende Abgase im Schornstein.
  • Fördersystem. Mit Schneckenförderung gelangen Pellets leiser in den Kessel als mit Saugsystem. Sauggebläse transportieren die Pellets allerdings über Strecken von bis zu 20 Metern. Somit können Sie die Pellets auch in einem Erdtank oder Nebengebäude lagern. Schneckensysteme überbrücken dagegen höchstens fünf Meter.
  • DIN-Norm. Achten Sie beim Kauf der Pellets auf die Normzeichen DIN 51 731 und DINplus. Nur so stellen Sie sicher, dass die Pellets aus naturbelassenen Holzresten ohne Zugabe von chemischen Bindemitteln bestehen. Auch ein hoher Anteil Rinde mindert die Qualität und erhöht den Ascheanteil.
  • Qualität. Gute Pellets erkennen Sie an der glänzenden, glatten Oberfläsche. Wenn die Pellets matt, staubig und bröselig sind, ist die Qualität niedrig. Achten Sie darauf, dass Ihre Pellets nicht mit Gras verunreinigt sind. Kesselhersteller lehnen Garantieansprüche in der Regel ab, wenn der Defekt auf minderwertiges Brennmaterial zurück zu führen ist.
  • Einkauf. Lose Pellets sind meist preiswerter als Sackware. Vorsicht bei Preisen, die unter 150 Euro je Tonne liegen. Hier sind die Transportkosten häufig nicht eingeschlossen.

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