Opfer des Holocausts und ihre Erben können seit Mitte Februar Ansprüche aus nicht ausbezahlten Lebensversicherungen weltweit geltend machen. Das teilte Lawrence S. Eagleburger, Vorsitzender der internationalen Kommission für Versicherungsansprüche aus der Holocaust-Ära (ICHEIC), in Washington mit.

Die in die Verhandlungen einbezogenen Versicherungen versprachen, die Anträge in einem vereinfachten Verfahren zu bearbeiten. Wenn die Ansprüche geklärt sind, sollen Auszahlungen in Zukunft nicht mehr an fehlenden Dokumenten scheitern. An dem Abkommen haben sich folgende Versicherungskonzerne beteiligt: Allianz, Axa, Generali, Winterthur und Zürich.

Antragsformulare gibt es unter www.icheic.org. Bei Nachfragen hilft eine kostenlose Hotline weiter (Tel.: 0 800/1 80 20 32).

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