Hohe Heizkosten Meldung

Veraltete Heizanlagen und schlechte Gebäudedämmung treiben die Heizkosten unnötig in die Höhe. Jede zweite Heizkostenabrechnung könnte geringer ausfallen als sie aktuell ist. Mieter und Hauseigentümer können sich kostenlos ein Gutachten bestellen, das die Schwachstellen zeigt.

Heizspiegel ist Vergleichsbarometer

Ob Mieter und Hausbesitzer zu viel Energie durch den Schornstein jagen, können sie mit dem bundesweiten Heizspiegel ermitteln. Er liefert durchschnittliche Vergleichsgrößen für Heizkosten, Energieverbrauch und Kohlendioxidemissionen. Den Heizspiegel auch als Download zum herunterladen hat die gemeinnützige co2online GmbH mit dem Mieterbund erstellt und wird vom Bundesumweltministerium gefördert. Grundlage sind die bundesweit erhobenen Heizdaten von 52 000 beheizten Wohngebäuden. Der Mieter erfährt, ob er zu viel Erdgas oder Heizöl verfeuert oder Fernwärme nutzt. Viele Städte über 50 000 Einwohner haben ihren eigenen kommunalen Heizspiegel, der genauere Daten für die Häuser dort bereithält.

Aktuelle Heizkostenabrechnung

Für die Berechnung des eigenen Verbrauchs ist die aktuelle Heizkostenabrechnung nötig. Daraus errechnet der Verbraucher seine eigenen Werte für Energieverbrauch, Heizkosten und CO2-Emissionen. Anhand der durchschnittlichen bundesweiten Vergleichsgrößen im Heizspiegel erhält er eine grobe Einschätzung. Die Tabellen teilen die Wohngebäude in vier Klassen ein: optimal, durchschnittlich, erhöht und extrem hoch.

Kostenloses Heizgutachten

Stellen Mieter oder Eigentümer fest, das Wohnhaus verbraucht zu viel Heizenergie, können sie sich kostenlos ein individuelles Heizgutachten von co2online erstellen lassen. Es informiert detailliert über die eigenen Heizkosten und nennt Einsparmöglichkeiten. Mieter erhalten eine fachliche Stellungnahme über das Ergebnis der Analyse, die sie an ihren Vermieter weiterleiten können. Ihm bleibt es überlassen, ob er das Gebäude wärmetechnisch modernisiert.
Tipp: Einen Gutschein für das individuelle Heizgutachten finden Sie im Heizspiegel.

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