Tipps

  • Nebenzeiten. Meiden Sie die Hauptreisezeiten. Fahren Sie möglichst unter der Woche oder in sehr frühen oder sehr späten Zügen. Diese Züge sind nicht so überfüllt und Sie haben eher eine Chance auf ein Billigticket.
  • Sparpreise. Nutzen Sie die Sparpreise mit 25 oder 50 Prozent Rabatt. Die gibt es bei Buchungen bis drei Tagen vor Abreise, wenn Sie Hin- und Rückfahrt über die gleiche Strecke buchen. Zwischen Hin- und Rückfahrt muss mindestens eine Nacht von Samstag auf Sonntag liegen. Außerdem ist für die Reise mindestens abschnittsweise ein Fernzug zu nutzen.
  • Kombination. Wenn Sie eine Bahncard25 besitzen, können Sie diese mit den Sparpreisen kombinieren. Somit zahlen Sie im günstigsten Fall nur 37,5 Prozent des Normalpreises.
  • Mitfahrerrabatt. Bei den Sparpreisen gilt weiterhin der Mitfahrerrabatt von 50 Prozent. Bei einem Paar mit Sparpreis 50 zahlt der eine Reisende 50 Prozent des Normalpreises und der zweite erhält auf den Sparpreis noch 50 Prozent Rabatt. Der Zweite zahlt somit nur noch 25 Prozent des Originalpreises.
  • Kein Rückgaberecht. Kaufen Sie Spartickets allerdings nur, wenn Sie sich über den genauen Reisezeitraum und den Zug sicher sind, mit dem Sie fahren wollen. Spätere Änderungen oder Rückgabe der Tickets sind nur gegen Gebühr möglich.
  • Ländertickets. Beachten Sie die Ländertickets der Bahn. Im Internet unter Angebote/Regionale Angebote. Mit einem Länderticket reisen bis zu fünf Personen. Die Online-Auskunft der Deutschen Bahn berücksichtigt diese Tickets nicht. Die Ländertickets sind oft günstiger als der in der Auskunft genannte Preis (zwischen 17 und 29 Euro).
  • Schönes-Wochenende-Ticket. Nutzen Sie das Wochenend-Ticket für Ausflüge und Reisen. Es gilt – wie die Ländertickets – für bis zu fünf Personen. Bundesweit, in allen Nahverkehrszügen der Deutschen Bahn (S-Bahn, RB, IRE, RE) und in vielen Verkehrsverbünden und nichtbundeseigenen Eisenbahnen. Preis im Internet und am Automaten: 30 Euro. Im DB ReiseZentrum: 32 Euro.
  • Bahncard. Kaufen Sie eine Bahncard 100 oder Bahncard 50, wenn Sie regelmäßig weite Strecken mit der Bahn fahren. Die Bahncard 25 lohnt sich dagegen für Gelegenheitsfahrer.
  • Bahnhof. Kostenlose Beratung gibts am Schalter – neudeutsch: Reisezentrum. Allerdings sind Aktionstickets hier fünf Euro teurer. Wenn Sie wissen, was Sie wollen, kaufen Sie die Fahrkarte am besten am Automaten oder zu Hause im Internet.
  • Nachfragen. Gehts vielleicht auch billiger? Diese Frage weckt oft den sportlichen Ehrgeiz des Ticketverkäufers. Fragen Sie nach.
  • Ohne ICE. Der ICE ist auf vielen Strecken kaum schneller als IC- oder Regionalzüge. Fragen Sie nach Verbindungen ohne ICE. Das ist nicht nur billiger, sondern oft auch angenehmer. IC-Wagen bieten oft mehr Abteile und folglich mehr Ruhe als ICE-Großraumwagen.
  • 1. Klasse. Wenn die Sparpreise in der 2. Klasse ausgebucht sind, fragen Sie nach der 1. Klasse. Ein Sparpreis 50 kostet in der 1. Klasse meist immer noch weniger als ein vollbezahltes Ticket in der 2. Klasse.
  • Umwege. Die Fahrt mit schnellen ICE-Zügen zwingt oft zu Umwegen. Umwege kosten Geld. Außerdem müssen Sie dabei oft umsteigen. Fragen Sie nach Verbindungen auf direktem Wege. Schauen Sie vorher auf die Landkarte.
  • Tickets online. Die meisten Tickets gibt es auch im Internet. Nutzen Sie die bequeme Zahlung per Lastschrift. Dafür müssen Sie sich einmal anmelden. Besonders interessant sind die Surf&Rail-Angebote. Die gibt es nur im Internet.
  • Sitzplatz. Reservieren Sie sich einen Sitzplatz, wenn Sie zu Stoßzeiten wie an Wochenenden oder zu Feiertagen reisen. Am Bahnschalter kostet das Ticket 3,00 Euro. Bei Online-Tickets kostet die Sitzplatzreservierung 1,50 Euro.

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