So werden Schäden am Auto reguliert

Hoch­wasser Special

Vom Hoch­wasser betroffen sind oft auch Autos und Motorräder. Ihre Schäden deckt meist die Kasko­versicherung. Das gilt auch für einen Totalschaden.

Teilkasko hat oft eine Selbst­beteiligung

Über­schwemmungs­schäden an Autos und Motorrädern ersetzt die Teilkasko­versicherung. Der Versicherungs­kunde zahlt jedoch die vereinbarte Selbst­beteiligung von meist 150 Euro. Oftmals liegt bei über­fluteten Autos oder Motorrädern aber ein Totalschaden vor. In diesem Fall zahlt die Versicherung den Wiederbeschaffungs­wert des Fahr­zeugs. Einige Teilkasko­versicherungen bieten jedoch für einen gewissen Zeitraum nach der Erst­zulassungen des Fahr­zeugs noch eine Neupreis­entschädigung an. Betroffene sollten in ihren Vertrag schauen und sich an ihren Versicherer wenden.

Die Versicherung zahlt nicht immer

Die Versicherung zahlt allerdings nicht oder nur teil­weise, wenn der Besitzer recht­zeitig gewarnt war und es schuldhaft versäumt hat, sein Fahr­zeug in Sicherheit zu bringen. Auch Gegen­stände, die bei der Über­schwemmung im Auto lagen, wie etwa Sonnenbrillen, Sport­taschen oder CDs werden nicht erstattet. Wenn wegen der Über­schwemmung ein Verkehrs­unfall geschieht, gelten die allgemeinen Regeln: Den Schaden hat derjenige zu tragen, der den Unfall verschuldet hat. Für fremde Schäden zahlt gegebenenfalls die eigene Kfz-Haft­pflicht­versicherung. Bei selbst verschuldeten Unfällen gibt es Ersatz von Schäden am eigenen Wagen nur für Inhaber von Voll­kasko­versicherungen.

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