Ventilatoren: Wind­maschinen für die Wohnung

Wie es funk­tioniert

Hitze­schutz Special

Ein Ventilator erzeugt einen Luft­strom, der für ein Gefühl von kühler Luft auf der Haut sorgt. Der Dyson saugt Luft über ein Gebläserad im Fuß an und bläst sie über einen Schlitz im Ring oben wieder aus. Es entsteht ein ringförmiger Luft­strahl, der die umge­bende Luft ansaugt und so verstärkt wird. Im Tower-Turmventilator saugt eine senkrechte Rotorwalze die Luft hinten an und bläst sie vorn aus. Der Standventilator erzeugt mit dem Rotor einen Luft­strom, indem er Luft von hinten ansaugt. Alle lassen sich mit verschiedenen Wind­stärken im Schwenk­betrieb nutzen, auch per Fernbedienung. Der Dyson ist stufenlos regel­bar, die anderen haben drei Stufen.

Was es bringt

Alle drei Ventilatoren sorgen für einen Kühl­effekt, am besten im Schwenk­betrieb. Auf kleinster Stufe lässt es sich sogar direkt neben dem Dyson gut sitzen, er ist sehr leise. Mit zunehmender Entfernung muss das Gebläse verstärkt werden, um den Kühl­effekt zu erhalten. Bei maximaler Stufe im Schwenk­betrieb empfinden viele Prüf­personen zwei Meter Abstand als optimal. Dann wird es aber laut. Auch der Tower wird in zwei Meter Entfernung bei höchster Stufe als gut kühlend, aber laut empfunden. Den Klassiker finden viele sowohl bei minimaler als auch maximaler Stufe in zwei Meter Entfernung zu heftig und laut.

Was es kostet

Der Dyson ist mit 400 Euro richtig teuer. Die Preise der Honeywells sind mit je 100 Euro moderat. Die Strom­kosten fallen kaum ins Gewicht: Bei 500 Betriebs­stunden im Jahr auf höchster Stufe liegen sie für den Tower und den klassischen Standventilator bei etwa 5 Euro, für den Dyson bei rund 7 Euro.

test-Kommentar: Die drei Ventilatoren sorgen schnell und einfach für einen Kühl­effekt. Der Honeywell-Standventilator ist wegen seines starken Rotors eher etwas für große Räume, die beiden anderen eignen sich auch für kleinere Zimmer. Vor allem die stufenlose Regelung des Dyson über­zeugt. Jede Person empfindet den Luft­strom aber etwas anders. Das heißt ausprobieren, bis die persönliche Optimal­position gefunden ist. Auf Dauer werden die Luft­geräusche oft als störend empfunden. Bei Lang­zeit­einsatz droht zudem ein steifer Nacken oder eine Erkältung.

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