Historischer Test Nr. 43 (Juli 1967) Meldung

Über 5 Millionen Deutsche verbrachten 1966 ihren Urlaub im Zelt – und kochten ihre Mahl­zeiten über­wiegend selbst, auf einem Gaskocher. Die Stiftung Warentest wollte wissen, was die Geräte taugen und ließ 16 Gas-Campingkocher unter­suchen. Ergebnis: Nur sieben Modelle hatten wind­stabile Flammen und lediglich fünf waren ausreichend gegen Korrosion geschützt. Zwei Kocher gaben zuviel Kohlen­monoxyd ab. Alle Ansprüche erfüllte nur ein Fabrikat.

Die Küche im Koffer

Auszug aus test 7/1967:

Über fünf Millionen deutsche Camping­freunde sind in diesem Jahr wieder unterwegs. Die meisten haben einen Gas-Campingkocher im Gepäck. Auf dem Zelt­platz gibt es dann manchen Ärger, denn nicht jeder Kocher entspricht den Forderungen, die man nach dem Stand der Technik an ihn stellen kann.

Mindestens diese Eigenschaften sollte der ideale Campingkocher haben:

  • Er soll leicht sein und wenig Platz bean­spruchen.
  • Er soll einfach aufzubauen und zu bedienen sein.
  • Die Suppe muß schnell kochen und die Flamme darf bei Wind nicht ausgehen.
  • Der Gasverbrauch soll sich in Grenzen halten.
  • Die Abgase dürfen nicht zu viel Kohlen­monoxyd enthalten.
  • Leitungen und Ventile müssen dicht sein.
  • Der Kocher soll nach häufigerem Gebrauch nicht verrußt, der Lack nicht verbrannt sein.
  • Er darf auch bei feuchter Meeresluft nicht rosten.

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