Historischer Test Nr. 41 (Juli 1967) Meldung

„Bügel­maschinen bieten drei Vorteile: sie helfen Zeit, Kraft und Geld sparen. Die Hausfrau braucht Mangelwäsche nicht mehr aus dem Haus zu geben“, schrieb test 1967. Das Frauen­bild hat sich seitdem zwar gewandelt. Aber Heiß­mangeln sind, Vorteile hin oder her, in Privathaushalten eine Seltenheit geblieben. Was auch am Preis liegen dürfte, der schon damals bei 300-800 Mark lag. Miele, Siemens und AEG sind bis heute große Namen geblieben. Kobbelöer oder Prometheus kennt dagegen kaum noch wer.

Walzen bügeln schneller

Auszug aus test 7/1967:

Historischer Test Nr. 41 (Juli 1967) Meldung

„In mehr als der Hälfte aller bundes­deutschen Haushalte steht eine elektrische Wasch­maschine. Es wird öfter und mehr gewaschen – und es muß öfter gebügelt werden. Aber: Noch ist es üblich, kleinere Wäsche­stücke am Plätt­brett zu glätten, Bett- und Tisch­wäsche in die gewerb­liche Heiß­mangel zu geben. Denn nur acht von hundert Hausfrauen, die eine Wasch­maschine besitzen, haben sie bisher durch eine elektrische Bügel­maschine ergänzt. Bügel­maschinen bieten drei Vorteile: sie helfen Zeit, Kraft und Geld sparen. Die Hausfrau braucht Mangelwäsche nicht mehr aus dem Haus zu geben. Sie kann sie selbst schrank­fertig machen. Das Bügeln kleinerer Teile geht etwa um die Hälfte schneller als mit einem Bügel­eisen. Außerdem kann die Hausfrau während der Arbeit sitzen.

Bügel­maschinen sind jedoch nicht billig. Je nach Ausführung kosten sie zwischen 273 und 790 Mark. Unterschieden wird zwischen Standgeräten, Klapp­geräten und Tischgeräten. (...) Wir ließen 22 Bügel­maschinen der verschiedenen Typen unter­suchen und achteten besonders auf folgende Punkte:

  • Lassen sich die Maschinen leicht bedienen?
  • Wie gut bügeln sie glatte und geformte Teile?
  • Wieviel Zeit wird benötigt?
  • Sind die Maschinen halt­bar und elektrisch sicher?“

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