Historischer Test Nr. 37 (Juni 1967) Meldung

1966 besaßen erst acht Prozent der deutschen Haushalte einen Gefrier­schrank oder eine Truhe – etwa zwei Drittel davon standen in land­wirt­schaftlichen Haushalten, die darauf besonders angewiesen waren. „Doch die Werbung tut alles, um auch Groß­städter ohne eigenen Garten und ohne eigenes Schwein für das Selbst­gefrieren zu erwärmen“, resümierte test. 15 Gefriertruhen prüfte die Stiftung Warentest damals – am besten schnitten Modelle von AEG, Eisfink, Liebherr und Linde ab.

Welche Geräte aktuell gut abschneiden, verrät unser Test Kühl-Gefrier-Kombis nicht immer super cool. Er enthält Test­ergeb­nisse zu 22 Kühl- und Gefriergeräten.

Wie eiskalt ist ihr Hähn­chen

Auszug aus test 6/1967:

„Sie können Geld und Zeit einsparen. Sie können Sonder­angebote nutzen, Groß­einkäufe machen und auf Vorrat kochen. Denn Gefriertruhen halten Lebens­mittel monate­lang frisch. Mit diesen Argumenten wird die Hausfrau umworben. Vor allem die Frau in der Stadt: Noch stehen die meisten der 1,7 Millionen bislang verkauften Gefriergeräte in ländlichen Küchen und Kellern. Groß­stadt­familien hielten sich zurück. Mit kleinen, raumsparenden Truhen soll jetzt das Eis gebrochen werden. 15 dieser Gefriertruhen mit einem Nutz­inhalt zwischen 91 und 144 Litern ließen wir prüfen. Sie eignen sich vorwiegend für kleine Familien, die nicht gleich ein halbes Schwein oder die Ernte aus dem Schrebergarten einlagern wollen. Gefrier­leistung, Kälte­verluste und Strom­verbrauch – das waren die wesentlichen Prüf­punkte beim Test. Drei Truhen lagen unter dem Durch­schnitt. Die anderen haben starke, aber auch schwache Seiten. Beim wichtigsten Kriterium, der Gefrier­leistung, kamen die Gefriertruhen AEG 11 D, Eisfink R 150 GTI, Liebherr GT 105 C und Linde LGT 10 in die Spitzengruppe.“

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