Ein privater Krankenversicherer muss ein medizinisch notwendiges Hörgerät auch dann bezahlen, wenn die Kosten dafür höher als 6 000 Euro sind. Dies entschied das Landgericht Regensburg (Az. 2 S 311/08). Bei der Beurteilung der medizinischen Notwendigkeit müssten Kostengründe außer Acht bleiben. Ein Hilfsmittel sei nicht allein deshalb unnötig, weil es teurer sei als eine andere Behandlung oder andere Geräte.

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