Die sieben Spendentipps des DZI

Eins: Es muss nicht immer Bargeld sein

Sie können die Menschen auf der Flucht auf ganz unterschiedliche Weise unterstützen: durch Geld­spenden, Sach­spenden und „Zeitspenden“ – den ehren­amtlichen Einsatz.

Zwei: Global denken, lokal handeln

Entscheidend für eine möglichst wirk­same Hilfe ist es, dass die Helfenden die Art von Spende bereit­stellen, die vor Ort gerade am meisten benötigt wird. Orientieren Sie sich deshalb insbesondere an konkreten Spenden- und Hilfs­aufrufen kompetenter Stellen an Ihrem eigenen Wohn­ort, das heißt an den Berichten und Aufrufen der örtlichen Medien, der Stadt­verwaltung, von Kirchen­gemeinden, Wohl­fahrts­verbänden und anderen bekannten, seriösen Vereinen und Stiftungen vor Ort.

Drei: Auf das richtige Timing achten

Vorsicht: Sach­spenden (Kleider, Lebens­mittel, Spielzeug etc.) sind nur dann wirk­lich hilf­reich, wenn die richtigen Gegen­stände zum rechten Zeit­punkt am geeigneten Ort abge­geben werden. Deshalb sollten Sie hierbei ganz genau die entsprechenden Aufrufe und Hilfs­bitten kompetenter Einrichtungen an Ihrem Wohn­ort befolgen.

Vier: Auf Zweck­bindung verzichten

Hilfe ist über­all gleich wichtig und will­kommen: hier in Deutsch­land, in den Ländern entlang der Flucht­wege und in den Krisenländern. Geld­spenden sind eine besonders große Hilfe, weil sie viel flexibler einge­setzt werden können als Sach­spenden. Damit die Flexibilität auch erhalten bleibt, sollten Sie bei der Über­weisung als Verwendungs­zweck nur Flücht­lings­hilfe allgemein angeben und den Zweck nicht auf das In- oder Ausland verengen. Am besten und wirk­samsten können seriöse Hilfs­organisationen die Gelder verwenden, die ihnen sogar ganz ohne Zweck­bindung über­wiesen werden.

Fünf: Dem eigenen Gespür vertrauen

Kleineren lokalen oder regionalen Einrichtungen sollten Sie dann spenden, wenn Sie sie persönlich als zuver­lässig einschätzen.

Sechs: Auf Gemeinnützig­keit achten

Bei größeren regionalen oder über­regionalen Einrichtungen sollten Sie vor einer Spende zumindest sicher gehen, dass sie als steuer­begüns­tigt (gemeinnützig) anerkannt sind und außerdem über­prüfen, ob die DZI-Spenderberatung im einzelnen Fall eine kritische Einschät­zung vertritt.

Sieben: Sicher spenden mit DZI-Siegel

Als besonders förderungs­würdig empfiehlt das DZI die Organisationen, die sich regel­mäßig der Prüfung im Rahmen des DZI Spenden-Siegels unterziehen und damit freiwil­lig dessen besonders anspruchs­volle Qualitäts­stan­dards erfüllen.

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