Allergisches Asthma: Atemnot in der Nacht

Zäher Schleim. Wenn Heuschnupfen nicht ausreichend behandelt wird, besteht die Gefahr, dass sich allergisches Asthma entwickelt. Durch den Reiz der allergieauslösenden Blütenpollen entzündet sich die Bronchialschleimhaut und schwillt an. Die Bronchien verengen sich und die Schleimhaut sondert einen klaren, zähen Schleim ab, was das Atmen noch mehr erschwert. Typisches Kennzeichen für allergisches Asthma ist anfallsweise einsetzende Atemnot, vor allem nachts und in den frühen Morgenstunden.

Geeignete Medikamente. Allergisches Asthma muss mit den gleichen Mitteln behandelt werden, die auch bei nichtallergischem Asthma eingesetzt werden. Bei einem akuten Asthmaanfall werden kurzwirkende Beta-2-Sympathomimetika zum Inhalieren eingesetzt, zum Beispiel mit dem Wirkstoff Salbutamol (siehe Tabelle „Allergisches Asthma“). Sie lösen die verkrampfte Bronchialmuskulatur und erweitern auf diese Weise die Bronchien. Dauert das allergische Asthma längere Zeit, zum Beispiel eine ganze Pollenflugsaison, an, ist eine Dauertherapie mit kortisonhaltigen Medikamenten zum Inhalieren erforderlich (siehe Tabelle „Allergisches Asthma“), um die entzündliche Reaktion in den Bronchien abzumildern.

Dieser Artikel ist hilfreich. 1250 Nutzer finden das hilfreich.