Herz-Kreis­lauf-Krankheiten Bessere Überlebens­chancen mit Hund

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Herz-Kreis­lauf-Krankheiten - Bessere Überlebens­chancen mit Hund
Aktiv. Der Hund bringt den Menschen an die Luft. © Getty Images / Brigitte Blättler

Hunde nützen der Gesundheit von Frauchen und Herr­chen – auch nach einem Herz­infarkt oder Schlag­anfall. Das legt eine Studie von Wissenschaft­lern der Universität im schwe­dischen Uppsala nahe. Sie stützt sich auf Daten von mehr als 335 000 Menschen, die zwischen 2001 und 2012 einen Herz­infarkt oder Schlag­anfall erlitten hatten. Die Forscher berück­sichtigten zusätzliche Faktoren wie Alter, Familien­stand und vor allem die Frage: Hund im Haus? Fazit: Die Hunde­besitzer hatten während des Unter­suchungs­zeitraums ein deutlich vermindertes Sterberisiko. Am meisten sank es bei Allein­stehenden: um etwa 30 Prozent. Mögliche positive Auswirkungen von Hunden auf die Gesundheit sind schon länger bekannt. Sie hängen wohl damit zusammen, dass die Tiere ihren Haltern psychisch guttun, sie zudem vor die Tür und so unter Menschen locken und körperlich auf Trab halten. All das ist Medizin für Herz und Kreis­lauf.

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Stefst am 16.07.2020 um 11:08 Uhr
Kann ich nur voll bestätigen

Mit der Hilfe meines Hundes konnte ich eine sehr schwere Phase überstehen. meine Herzleistung hat sich vermindert und ich litt unter ständiger Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Ich musste auch ihr zuliebe meine Probleme in den Griff bekommen weil es mir in der zeit fast unmöglich war mit ihr spazieren zu gehen. Darunter litt sie natürlich auch. Mit Weißdorn und Crataegutt konnte ich dann meine Herzleistung zum Glück wieder steigern und nach einiger Zeit auch wieder längere Ausflüge mit meiner Hündin machen. Die Spaziergänge tun mir auch gut und ich hoffe wir können noch lange Zeit uns gegenseitig helfen. Ohne Hund wäre meine Motivation wohl nicht so groß gewesen etwas an meiner Situation zu ändern, doch so war jemand von mir anhängig und schließlich habe ich auch die Verantwortung für sie.