Werden hilf­los aufgefundene Tiere zum Tier­arzt gebracht, ist es normaler­weise Aufgabe der jeweiligen Kommune, die Behand­lung zu bezahlen. Wer sich allerdings auf eigene Faust um herum­streunende Tiere kümmert, kann auf den Tier­arzt­kosten sitzen bleiben. Denn Streuner sind nicht unbe­dingt mit Fundtieren gleich­zusetzen, so das Verwaltungs­gericht Gießen (Az. 4 K 84/15).

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